Responsive Webdesign

Responsive Webdesign

Die Bedeutung von Responsive Webdesign ist, dass sich Webseiten gestalterisch und technisch dem Endgerät des Internetnutzers anpassen. Ruft der Internetnutzer die Website mit seinem PC, Smartphone, Tablet oder mit dem Smart-TV auf, streckt oder schrumpft die Website auf die Größe des Bildschirms.

Inhalte wie das Navigationsmenü, Bilder, Texte, Reihen, Spalten und andere Webdesign-Elemente passen sich, sofern die Website für Responsivität ausgelegt wurde, automatisch der Bildschirmgröße an. Je nach Endgerät muss die zuvor auf Responsivität optimierte Website erkennen, ob der Nutzer wischt oder scrollt, klickt oder auf den Bildschirm tippt.

Wenn eine Website responsiv ist, werden vorhandene Inhalte anders angeordnet dargestellt. Je nach Ausrichtung des Endgerätes (Hochformat oder Querformat) verschieben sich die Inhalte von rechts nach unten oder je nach Wichtigkeit der Elemente nach oben. Der HTML oder CSS-Code wird bleibt dabei unverändert. Der Browser ruft entsprechend der hinterlegten CSS-Informationen die beste Darstellungsmöglichkeit für den Internetnutzer ab.

Technische Umsetzung von Responsive Webdesign

Die technische Basis für responsives Webdesign sind die Websprachen HTML5, JavaScript und CSS3. Mit der Hilfe von Media Queries werden Informationen mit dem Webbrowser ausgetauscht, um die Darstellung auf das entsprechende Gerät kommunizieren zu können. Zu den Informationen gehören Displaygröße in Pixel, Auflösung sowie die Eingabemöglichkeiten (Maus, Tastatur, Finger).

Größenangaben des Inhalts werden nicht mehr nur in Pixel angegeben, sondern in Prozent. Innerhalb eines vordefinierten Rahmens bewegen sich die Inhalte mit der Größenanpassung des Browsers.

Warum das iPhone das mobile Internet revolutionierte

In der Vergangenheit mussten Inhalte von Internetseiten nur auf dem PC gut aussehen. Zwar konnten Barrenhandys in ihrem Endzyklus auch Websites auf dem Handy abbilden, doch die Nutzerfreundlichkeit war sehr schlecht und das Surfen im Internet war nur für absolut hart gesottene ein nettes Gimmick.

Als Apple im Juni 2007 das erste iPhone vorstellte, ahnte man nicht, welche eine Erleichterung es für das mobile Internet bedeuten würde. Durch das Touchscreen und dem großen Display konnten die Webinhalte besser dargestellt werden. Durch den bahnbrechenden Erfolg des iPhones und später dem iPad stiegen auch die Nutzerzahlen. Langsam aber sicher begannen Entwickler damit, Webinhalte auch für kleinere Displays zu optimieren.

Der erste Durchbruch des Responsive Webdesign

Angestachelt vom Erfolg des iPhone begannen auch andere Hersteller mit der Produktion von Tablet-PCs und Smartphones. Damit kam immer bessere und flüssiger funktionierende Software in den Markt. Mit dem Betriebssystem Android begann nun der Durchbruch des mobilen Internets, der bis heute nicht abgebrochen ist. Durch diesen Erfolg nahm auch die Weiterentwicklung der Sprachen HTML und CSS fahrt an.

Der große Durchbruch durch den Push von Google (Google Update 2015)

Google gilt als wegweisend für die Entwicklung des Internets. In 2015 haben sie angekündigt, dass Websites im Ranking bevorteilt werden können, wenn eine mobile Version der Website zur Verfügung gestellt wird. Ab diesem Zeitpunkt mussten nun Website-Betreiber nachziehen und ihre Website auf mobile Endgeräte optimieren.

Deindexierung von Websites ohne responsivem Design (Google Update 2021)

Seit März 2021 hat Google das Mobile First Indexing für alle Websites zum Standard erklärt. Der Google Algorithmus benachteiligt alle Seiten, die nicht responsiv sind. Man hat nun die Qual der Wahl, entweder man findet sich damit ab, dass man bei Google keine guten Positionen mehr erreicht, oder man lässt seine Website einmal grundlegend überarbeiten bzw. neu aufsetzen.

Darum müssen alle kommerziellen Internetseiten responsiv sein

Wenn man eine Website zu kommerziellen Zwecken nutzt, möchte man in den Suchergebnissen der Suchmaschinen möglichst weit oben platziert werden. Die wichtigste Suchmaschine hierbei ist Google, da sie mit über 90% Marktanteil in Deutschland der Branchenprimus ist. Google jedoch bevorzugt ab März 2021 nur noch Websites, die eine mobile Version der Website für Nutzer bereitstellen.

Des Weiteren nutzen je nach Branche ca. 60% der Internetnutzer ein Smartphone, um im Internet zu surfen. Wenn die Website nun nicht für mobile Endgeräte optimiert wurde, verschlechtern sich Conversions massiv, was wiederum erhöhte Werbeausgaben zur Folge hat.

Ist deine Website für mobile Endgeräte optimiert?
Wenn nein, solltest du unbedingt schnell handeln und mich hier kontaktieren. 

Schreibe einen Kommentar