Was zeichnet eine gute Website aus?

Websites gibt es in vielen verschiedenen Formen und Auslegungen. Einige Designs wirken bewusst oder unterbewusst ansehnlich und andere missfallen uns schon beim ersten Anblick. Aber woran liegt das und was zeichnet eine gute Website aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich dieser Artikel und hilft dir dabei, eine moderne und „gute“ Website zu erstellen.

Elemente, die eine gute Website auszeichnen sind: Eine schnell ladende Website in einem klaren, ansehnlichen Design, eine gut durchstrukturierte Navigation und aufeinander abgestimmte Inhalte. Genügend Raum zwischen den jeweiligen Elementen helfen dem Besucher den Überblick zu behalten. Sinnvoll angeordnete Leistungen, funktionelle Kontaktformulare zählen zu den wichtigsten Merkmalen einer modernen Homepage. 

In diesem Beitrag gehe ich chronologisch auf die einzelnen Punkte ein. Damit du eine ausführliche Übersicht erhältst, mit der du die wichtigen Merkmale für deine Website adaptieren kannst.

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Diese 14 Elemente machen eine gute Website aus!

Dieser Beitrag ist aufgebaut wie ein Workbook. Die hier aufgezählten Punkte sind in Kategorien unterteilt. Wir beginnen mit grundlegenden Punkten, gefolgt von der Technik, der Nutzerfreundlichkeit, das Marketing und gehen schließlich über zu den Sicherheitsfunktionen. Die Auflistungen sind nach Wichtigkeit sortiert.

Grundlegende Gedanken für eine gute Homepage

In diesem Abschnitt geht es um die grundlegende Planung der Website. Die Planung verschafft Klarheit darüber, welche Inhalte auf die Website gehören und wo Sie auf der jeweiligen Seite (oder den Unterseiten) platziert werden sollten. 

Ausformulierung der Ziele

Firmenhomepages haben meist das Ziel, dass jeweilige Unternehmen vorzustellen und unter den Leistungen gefunden zu werden. Damit die Zielgruppe möglichst genau angesprochen werden kann, sollte man sich im Vorfeld Gedanken über die Positionierung des Unternehmens machen. Bedeutet: Das man für sich selbst und für seine Zielgruppe ausformulieren sollte, welches Ergebnis das Angebot beim Kunden herbeiführt und für wen es die ideale Lösung ist. Der potenzielle Kunde fühlt sich dadurch ziemlich genau angesprochen und man bekommt Klarheit darüber, welche Inhalte in welcher Form auf der Seite platziert werden sollen.

Welche Inhalte sollen auf der Website veröffentlicht werden?

Sieht man sich im Internet um, wird einem schnell auffallen, dass die meisten Unternehmenswebsites wenig Inhalte zu bieten haben.

Meist werden Einleitungstexte und eine kurze Information zum Unternehmen veröffentlicht. Die Platzierungen der Leistungen folgen dann stichpunktartig gleich darunter. Da liegt genau das Problem: Dienstleistungen ähneln sich in den jeweiligen Branchen sehr stark. Der Besucher hat keinen klaren Grund, die eine Firma gegenüber der anderen vorzuziehen.

Wenn man aber über den Tellerrand hinausschaut, wird einem schnell klar, dass man sich von anderen Unternehmen in der Außendarstellung abheben muss. Eine Website ist kein notwendiges Übel, sondern der wichtigste Marketing-Baustein eines jeden Unternehmens. Dann beginnt nämlich auch das Umdenken und die Abhebung in der Firmenpräsentation und in der Firmenphilosophie.

Eine gepflegte und ständig mit neuen Bildern erweiterte Website sorgt für mehr Individualität im Markt. Wer ständig seine Website mit neuen Referenzen, Bilder, Videos oder Neuigkeiten ergänzt, gibt auch automatisch dem Besucher einen Anlass, diesen gegenüber anderen vorzuziehen.

Eine hervorragende Möglichkeit dafür bietet die Integration eines Blogs. Ähnlich wie ich es hier und in diversen anderen Beiträgen mache.

Die Blog-Funktion sollte daher von Anfang an Homepage berücksichtigt werden oder jederzeit integrierbar sein. Content Marketing ist heutzutage eines der wichtigsten Merkmale im Marketing. Man verschafft sich dadurch gewisse Vorteile in Googles Suchergebnissen und erhält teilweise bessere Platzierungen. Doch dazu gleich mehr im Abschnitt “Marketing”.

Hochwertiges Webhosting

Jede Website besteht aus einer Reihe von Dateien und Ordnern mit Inhalten. Damit die Website mitsamt ihrer Inhalte im Internet verfügbar ist, muss sie auf einem Webserver (Host) gespeichert sein.

Alle Inhalte wie Texte, Bilder, Designelemente und Funktionen liegen auf dem Server und sind jederzeit für Internetnutzer abrufbereit.

Damit die Website immer erreichbar ist, benötigt man einen zuverlässigen Webhoster. Es gibt eine riesengroße Auswahl bei den Hosting-Anbietern. Von billig bis sehr teuer. Hier sollte man aber keinesfalls ans Sparen denken, da schlechtes Webhosting die Leistung einer Website in vielerlei Hinsicht beeinträchtigen kann.

Ein nicht zeitgemäßes- oder gar kostenloses Hosting mit limitierter Leistung wird doppelt bestraft: Zum einen wirkt es auf den Besucher der Homepage unseriös, wenn gewisse Inhalte nicht richtig dargestellt werden können. Zum anderen erkennt Google etwaige technische Probleme der Website, wodurch gute Platzierungen in den Suchergebnissen nahezu unmöglich sein können.

Der Ausschluss aus Suchmaschinen ist der Super-GAU. Modernes Hosting garantiert die Funktionalität einer Website und macht sie auch dann abrufbereit, wenn sehr viele Besucher (wie etwa durch Werbemaßnahmen) die Homepage besuchen. Mehr zum Thema Hosting kannst du in diesem ausführlichen Artikel lesen. 

Domainhosting mit SSL-Verschlüsselung: Seit der Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) Mitte 2018 ist die SSL-Verschlüsselung verpflichtend für alle Websitebetreiber.

Mit der SSL-Verschlüsselung werden Inhalte oder Kontaktformulare der Website verschlüsselt übertragen. Unerwünschte Werbeeinblendungen oder IP Speicherungen sind seit der DSGVO-Einführung nicht mehr ohne Weiteres möglich. Man muss die browserseitige Verfolgung der Drittanbieter und das Speichern der Nutzerinteraktionen vom Nutzer an- und abwählbar machen. Das ist der Grund, warum auf jeder Website mittlerweile ein nerviger “Cookie-Banner” zu sehen ist. 

Warum Websites sehr schnell laden müssen

Die meisten Internetnutzer sitzen schon längst nicht mehr am PC, um im Internet zu surfen. Das Internet ist quasi in jeder Hosentasche mit dem Smartphone sofort abrufbar. Das bedeutet aber auch, dass Internetnutzer mit ihren mobilen Daten Inhalte aus dem Web konsumieren.

Zwar besitzen die meisten Leute ein moderneres Smartphone, aber längst nicht jeder hat auch einen schnellen Datentarif oder ausreichend Datenvolumen. Genau aus diesem Grund sollte die Website in seinem Aufbau schlank gestaltet werden. Dadurch laden alle Inhalte geräteunabhängig und schnell.

Wenn eine Website nicht innerhalb weniger Sekunden lädt, verlässt der Besucher die Website und kehrt auch so schnell nicht mehr zurück. Das Ignorieren dieses Problems hat einen fatalen Nachteil: Die meisten Smartphone-Nutzer verfügen über ein Android-Smartphone und nutzen somit den vorinstallierten Chrome-Browser. Google misst alle Aktivitäten und wertet diese dann vollautomatisch aus. Aus diesen Daten bildet und sortiert Google die passendsten Suchergebnisse für eine Suchanfrage.

Aufgrund der lahmen Ladezeiten ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Besucher die jeweilige Website zügig wieder verlässt. Das ist es aus der Sicht von Google ein negatives Signal! Es ist nämlich davon auszugehen, dass der Suchende nicht das passende Ergebnis gefunden hat, wonach er gesucht hat. Die Ladezeit hat also einen passiven Einfluss auf die Rankings einer Homepage und dessen Unterseiten. 

Unabhängig davon verliert man auch aufgrund der schlechten Ladezeiten den Besucher und somit einen potenziellen Kunden. Laut Statistik springen 32,3% der Besucher wieder ab, wenn die Website sich erst in 7 Sekunden aufbaut (siehe Grafik).

Das ist keine wilde Theorie sondern auch ganz klar nachweisbar, wenn man mit der Hilfe von Website-Analysetools wie Google Analytics  Messungen an der Website vornimmt. Auch ist mittels A/B Tests klar erkennbar, dass die Conversion-Rate stark sinkt, wenn die Seite zu lange zum Laden benötigt.

Infografik Besucherverhalten bei langsamen Ladezeiten

Nutzerfreundlichkeit

Aktuelle Websites müssen nicht nur technisch einwandfrei funktionieren, sondern auch inhaltlich so strukturiert werden, damit Besucher die gewünschten Inhalte schnell und ohne große Umwege erreichen können. Die nun folgenden Punkte sollten daher von Anfang an priorisiert berücksichtigt werden.

Responsives Webdesign

Eine gute Website muss responsiv sein

Inhalte aus dem Internet werden längst nicht mehr am PC abgerufen. Die meisten Internetnutzer sitzen gemütlich auf der Couch oder in der Bahn und sehen sich Videos an oder recherchieren nach Angeboten im Web.

Prognosen und Statistiken zeigen, dass sich Internetnutzer mehr und mehr auf mobile Endgeräte verlagern werden. Daher ist die Responsivität einer Homepage ein absolutes Muss. Responsives Webdesign bedeutet, dass die Inhalte sich automatisch auf das Endgerät des Nutzers anpassen. Also egal ob der Nutzer nun mit seinem PC oder Laptop, per Smartphone oder Tablet oder gar mit dem Fernseher online gehen möchte.

WordPress und andere Content Managementsysteme unterstützen die Responsivität von Haus aus. Dennoch muss in den meisten Fällen Hand angelegt werden. Elemente wie die Text-Formatierung, Skalierung der Bilder und andere Elemente müssen händisch nachoptimiert werden.

Da in den meisten Fällen mit dem Handy gesurft wird, müssen alle Inhalte der Website auf dem kleinen vertikalen Bildschirm sauber strukturiert angezeigt werden. Zudem muss das Ganze auch noch gut aussehen.

Google empfiehlt sogar, dass Websites zunächst einmal für mobile Endgeräte entwickelt und dann erst für Desktop-PCs angepasst werden sollten. Die Responsivität einer Homepage ist also die absolute Pflicht und keine Option. Ausführlicheres zum Thema responsive Webdesign liest du hier.

Das Navigationsmenü

Die Navigation ist das wichtigste Element und ist auf jeder Unterseite der Website zu sehen.  Sie hilft den Nutzern, sich leicht auf der gesamten Website zurechtzufinden und gibt Suchmaschinen zu verstehen, welche Inhalte wichtig sind.

Alle Kategorien und Seiten sollten in der Navigation enthalten sein. Mit Dropdown-Menüs können Leistungen (Unterkategorien) gegliedert und je nach Priorität untereinander aufgelistet werden.

Die wichtigsten Inhalte einer Website sollten maximal mit drei Klicks von der Startseite aus erreichbar sein. Bei großen Websites oder Shops sollte man  darauf achten, dass die Navigation nicht zu komplex wird. Das kann unübersichtlich wirken und zu höheren Absprungraten führen. Die Besucher einer Website bringen nicht unbedingt die Geduld mit, die komplette Seite komplett durch zu suchen.

Struktur und Unterteilungen der Inhalte durch Überschriften und Zwischenüberschriften

Überschriften geben der Website eine klarere Struktur und helfen dabei, wichtige Informationen (oder Angebote) sichtbarer zu machen.

Potenzielle Kunden scrollen beim ersten Besuch die Website erst einmal grob herunter- und wieder rauf. In dieser „Scan-Phase“ sollten die wichtigsten Informationen auf der jeweiligen Seite durch die Überschriften auffallen.

Die Schriftgröße von Überschriften fällt in der Regel größer aus als der Rest der Texte. Dadurch sieht der Besucher auf dem ersten Blick, worum es auf der jeweiligen Homepage geht. Größere Textblöcke unterhalb der Überschriften wirken dann optisch klarer gegliedert. Hier ein Beispiel:

Gliederungen der Inhalte durch Überschriften birgt den Vorteil, dass auch Suchmaschinen diese nutzen, um zu verstehen, worum es auf der jeweiligen Seite geht.

Bindet man also sinnvoll Suchbegriffe als Überschrift und Zwischenüberschrift in die jeweilige Seite ein, steigen die Chancen auf gute Positionierungen in Suchmaschinen.

Visuelle Elemente & Abstände

Visuelle Elemente wie Logos, Bilder und Grafiken in hoher Auflösung, Animationen und Videos lassen die Website ansehnlicher wirken. Wir Menschen verarbeiten visuelle Elemente und nehmen sie besser wahr. Das Unternehmen macht dadurch auch insgesamt einen professionelleren Eindruck. Grafiken regen dazu an, nach unten zu scrollen und die Website weiter zu erforschen.

Wie im Unterpunkt „Schnelle Ladezeiten“ erwähnt, sollte man aber unbedingt sicher stellen, dass alle Grafiken auf schnelle Ladezeiten und mobile Endgeräte optimiert sind. Animationen können die Website deutlich verlangsamen und sollten daher nur mit Bedacht eingesetzt werden.

Was viele Hobby-Webdesign-Agenturen meiner Meinung nach nicht können, ist die Einhaltung von Abständen (auch negative Space) genannt. Sehr häufig sehe ich bei meinen Auftraggebern, dass visuelle Elemente oder aber auch die Textblöcke fast aufeinander folgend platziert wurden. Das sorgt für ein überfrachtetes Gesamtbild. Für den Besucher wirkt es unübersichtlich und sieht zudem noch unschön aus. 

Marketing-Elemente

Auf einer guten Website dürfen natürlich auch Aspekte aus dem Marketing nicht fehlen. Neben tollen Funktionen und schöner Optik möchte man ja schließlich auch gefunden werden. Mit den hier folgenden Maßnahmen wird dies möglich gemacht.

Suchmaschinenfreundliche Aufbereitung der Inhalte

Eine Website wird weder mit Glück noch zufällig eine gute Position in Google und in anderen Suchmaschinen erhalten. Eine technisch gut aufbereitete Website wird von Suchmaschinen besser ausgelesen und interpretiert.

Die folgenden Voraussetzungen muss eine Website erfüllen, damit sie möglichst weit oben in den Suchergebnissen erscheint. 

Technische Voraussetzungen für gute Suchmaschinen-Rankings:

  • Modernes und schnelles Hosting
  • Schnelle DNS (Domain Name System)
  • Möglichst geringe HTTP Requests – (Scripte und Plugins auf ein Minimum reduzieren)
  • Nutzung einer einzigen CSS-Stylesheet
  • Bilddatei-Größen so gering wie möglich halten
  • Lazy Loading der visuellen Elemente
  • Caching aktivieren und steuern
  • Kompression aller Seiten (GZIP)
  • Komprimierung der HTML-, CSS- und Javascript-Dateien
  • Suchmaschinenfreundliche Domain
  • Saubere und fehlerfreie HTML-Kodierung
  • SSL-Verschlüsselung
  • Responsives Webdesign
  • Vermeidung von doppelten Inhalten
  • Einsatz einer XML-Sitemap
  • Bereitstellung einer robots.txt Datei
  • Der Einsatz von AMP HTML
  • Einsatz von “Structured Data Markup”
  • Anmeldung bei Google Search Console

Inhaltliche Voraussetzungen für gute Suchmaschinen-Rankings:

  • Saubere Informationsstruktur / Website-Architektur
  • Sprechende URLs
  • Interne Verlinkungen
  • Externe Verlinkungen (zu Referenzkunden, Partnern etc.)
  • HTML-Sitemaps
  • Usability und positive User Experience
  • Hochwertige, aktuelle, umfassende und einzigartige Inhalte
  • Möglichst gute Abdeckung der Suchintention
  • Einsatz von unterschiedlichen Medien, wie z.B. Bildern und Videos
  • Verwendung von Keywords als ALT-Tag der Bilder
  • Perfekt angepasste Title & Description Tags
  • Verwendung von Überschriften H1, H2, H3, H4 usw.
  • Einbindung von Videos
  • Fehlerfreie Rechtschreibung und Grammatik
  • Vermeidung von Keyword Kannibalisierung
  • Entfernung der Pop-Ups (falls vorhanden)

Wer all diese technischen und inhaltlichen Voraussetzungen erfüllt, kann sich sicher sein, dass er circa 90% seiner Marktbegleiter hinter sich lassen wird.

Es gibt jedoch Branchen, die zu stark überlaufen sind und nur mit sehr aufwendigen SEO-Maßnahmen gute Positionen realisierbar sind. Falls deine Website keine guten Positionen bei Google & Co. innehat, solltest du dich noch heute bei mir melden! Fülle dazu einfach dieses Kontaktformular aus und lass uns reden.

Verlinkung der Social Media Konten

Dieser Tipp ist nur dann zu beachten, wenn du aktive Social Media Konten besitzt. Damit User keinen negativen Eindruck gewinnen, macht es keinen Sinn, inaktive Social Media Accounts zu verlinken.

Natürlich gehört zu einer guten Internetseite auch die Verknüpfung zu Instagram, Facebook und TikTok.

In gewissen Branchen ist eine aktive Social Media Präsenz sehr vorteilhaft und kann aus vielerlei Hinsicht zu der Bekanntheit beitragen. Außerdem nutzen findige Unternehmen Social Media für den Vertrauensaufbau, Ankündigungen, Neuigkeiten des Unternehmens zur Bewerbung neuer Angebote oder Anwerbung neuer Mitarbeiter. 

Verlinkungen zu den Social Media Accounts erwartet der Besucher am ehesten ganz weit oben (oberhalb des Menüs), direkt neben den Kontaktdaten oder am Fußende der Website. 

Handlungsaufforderungen

Wie im ersten Punkt erwähnt, ist die Zieldefinition die erste Frage, womit sich der Webseitenbetreiber auseinandersetzen sollte. Ziele könnten sein, den Besucher zu motivieren, das Kontaktformular auszufüllen, auf bestimmte Elemente der Website zu klicken oder Produkte aus dem Shop zu verkaufen. Nur um ein paar hier genannt zu haben.

Damit man den Besucher bewusst in Richtung des Ziels bringt, benötigt man Handlungsaufforderungen (auch CTA oder Call-to-actions genannt). Sie verleiten die Besucher dazu, eine gewünschte Aktion auf der Seite auszuführen.

Handlungsaufforderungen unterscheiden sich visuell von allen anderen Komponenten einer Seite und sollten das auffälligste Element der Seite sein. Daher sollten Call-to-Actions auf dem ersten Blick sichtbar und mit der eigentlichen Handlungsaufforderung beschriftet sein. Beispiele für einen CTA können sein: „Rufen Sie uns jetzt an“, „Melde dich jetzt an“, „Jetzt kostenlos testen“.

Sicherheit

Websites werden täglich gehackt, um Daten zu klauen oder Viren auf den PCs der Internetnutzer zu verbreiten. Peinlich wäre es für ein Unternehmen, wenn eine Firmenhomepage nicht die aktuellen Schutz-Standards erfüllt. Dadurch werden Besucher und der gute Ruf gefährdet.

Für die Sicherheit sorgen kontinuierliche Aktualisierungen des Content Management Systems, regelmäßige Back-ups und Sicherheitschecks sowie die Verwendung ständig wechselnder und sicherer Passwörter.

Auch eine Login-Sperre, dass nach drei (oder mehr) fehlgeschlagenen Login-Versuchen den Hacker sperrt, gehört zum Standard-Schutz einer Website.

Hier noch einmal alle Sicherheitsstandards, die bei WordPress Websites umgesetzt werden sollten:

  • WordPress Versions-Aktualisierung
  • Theme Aktualisierung
  • Plugin Aktualisierungen
  • Regelmäßig alle Passwörter ändern (WordPress, FTP, E-Mail Kennwörter)
  • Passwörter immer lang und mit Sonderzeichen, Zahlen und Groß-/ Kleinschreibung erstellen.
  • Back-ups bei jeder noch so kleinen Änderung der Website.
  • Sicherheitskopie auf der Festplatte und auf einer externen gegensichern.
  • Login-Sperre bei mehreren fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen.

Einhaltung der W3C-Qualitätsstandards

Die Einhaltung der etablierten W3C-Qualitätsstandards sind ebenfalls ein Merkmal von guten Websites. Das World Wide Web Consortium (W3C) ist eine internationale Gemeinschaft, deren Mitarbeiter und Mitgliedsorganisationen mit der Öffentlichkeit zusammenarbeiten, um Webstandards zu erstellen und kontinuierlich weiter zu entwickeln.

Diese Standards ändern sich in unregelmäßigen Zeitabständen, woran sich auch Webbrowser wie Google Chrome, Microsoft Edge, Firefox und Co. orientieren. Daher sollte eine Website immer wieder technische aktualisiert werden und alle paar Jahre einmal ein komplettes Redesign erhalten.

Fazit

Alle wichtigen Elemente die eine gute Website ausmachen in der Übersicht

Grundlegendes: Bevor man überhaupt mit der Erstellung der Website beginnt, sollte man sich mit der Positionierung im Markt und über die Ziele klar werden, welche man mit der Website erreichen möchte. Die Planung hilft dabei, die Struktur und Inhalte der Website zu bestimmen.

Webhosting: Eine gute Website zeichnet sich neben den inhaltlichen auch durch die technischen Aspekte aus. Sie sollte schnell laden, immer abrufbar sein und keine Begrenzung im Datentransfer haben. Durch modernes und technisch hochwertiges Hosting wird das möglich gemacht.

Nutzerfreundlichkeit: Zur Nutzerfreundlichkeit gehört ein professionelles, gut strukturiertes und logisches Design. Alle Inhalte und Elemente der Seite sollten möglichst an für den Internetnutzer gewohnten Positionen wieder zu finden sein. Man möchte also nicht ein grundlegend neues Designkonzept mit der Website realisieren. Die Navigation, Sidebar oder der Kunden-Log-in gehört genau dahin, wo der Besucher es am ehesten erwartet. Sinnvoll angeordnete Überschriften, Bilder und andere Medien tragen zur besseren Übersichtlichkeit bei.

Responsivität & Schnelligkeit: Mehr als die Hälfte der Besucher verwenden ihr Smartphone, um Inhalte aus dem Web abzurufen. Neben dem professionellen Design muss die Website auch voll responsiv ausgestaltet sein.

Marketing: Suchmaschinenoptimierter Content sorgt für regelmäßig neue und wiederkehrende Besucher, die genau nach der jeweiligen Dienstleistung und den Fachgebieten suchen. Aktive und regelmäßig gepflegten Social Media Konten gehören ebenfalls auf die Website. Die Verlinkung von Social Media Konten helfen bei der Gewinnung neuer Follower.

Sicherheit & Lesbarkeit der Homepage: Eine gute Website zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie sicher ist. Mit Plugins werden Schutzprogramme installiert, die nach mehreren fehlgeschlagenen Log-in-Versuchen die jeweilige IP sperren. Zur Sicherheit trägt auch Aktualisierung des Systems, der Plugins, sowie der Passwörter bei. Für den Fall, das sämtliche Schutzmaßnahmen nicht wirken, sollte man Backups bei jeder Änderung der Seite anlegen. Im Zweifel kann man die Website mit samt der Inhalte wieder ins Internet hochladen.

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